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Mehr Aufmerksamkeit für die Klient*innen bei Buurtzorg Nederland
In der Altenpflege ist es wichtiger denn je, das Pflegepersonal gut zu unterstützen. Digitale Lösungen tragen dazu bei, schneller und effizienter zu arbeiten, sodass mehr Zeit für persönliche Betreuung und eine gute Versorgung der Klient*innen bleibt.
Die Altenpflege hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Menschen werden älter und leben länger selbstständig zu Hause. Das bedeutet, dass sich die Pflege zunehmend von zentralen Einrichtungen wie Pflegeheimen in das häusliche Umfeld der Klient*innen verlagert. Die ambulante Pflege spielt dabei eine entscheidende Rolle. Pflegefachkräfte unterstützen Menschen zu Hause bei verschiedenen Pflegeaufgaben, wie zum Beispiel der Körperpflege und der Krankenpflege. Eine Organisation, die dabei eine wichtige Rolle spielt, ist Buurtzorg Nederland.
Selbststeuernde Teams
„Buurtzorg Nederland wurde 2006 als landesweite Organisation für die ambulante Pflege gegründet“, erzählt Daniëlle Gérard, administrative Projektassistentin und Administratorin unter anderem für ZorgDomein und Point bei Buurtzorg Nederland. „Wir arbeiten mit kleinen, selbstständigen Teams, die jeweils für ihr eigenes Stadtviertel verantwortlich sind. Innerhalb klarer Rahmenbedingungen regeln diese Teams ihre eigene Planung, Personalbesetzung und ihre Aufgaben. „Als Ansprechpartner sowohl für interne Kolleg*innen als auch für externe Parteien fungiere ich als eine Art Brücke zwischen unseren Pflegekräften und den Anbietern von Pflegelösungen.“
Persönliche Betreuung
„Bei Buurtzorg stehen immer die Klient*innen im Mittelpunkt“, erzählt Daniëlle. „Unsere ambulanten Pflegekräfte unterstützen die Menschen unter anderem beim Waschen, Anziehen, bei der Wundversorgung und bei der Medikamenteneinnahme. Darüber hinaus spielen sie beispielsweise beim Fallmanagement bei Demenz eine wichtige Rolle. Eine Gemeindepflegekraft unterstützt Menschen mit Demenz und deren Angehörige im Krankheitsverlauf und bei allen damit verbundenen Angelegenheiten. Der Ausgangspunkt ist dabei immer derselbe: Zunächst betrachten wir den Menschen und seine Situation. „Auf dieser Grundlage legen wir fest, was nötig ist, um eine gute Versorgung zu gewährleisten.“
Bessere Unterstützung
Um diese Art der Pflege auch weiterhin auf hohem Niveau anbieten zu können, sucht Buurtzorg Nederland ständig nach Möglichkeiten, seine Mitarbeitenden zu unterstützen. „Wir arbeiten vor allem bedarfsorientiert“, erklärt Daniëlle. „Wenn mehrere Teams Bedarf an einer bestimmten Lösung haben, prüfen wir, wie wir dies ermöglichen können. So entstand auch die Frage nach einer besseren Möglichkeit, die Verabreichung von Medikamenten zu dokumentieren.“
Nach einer Prüfung der Möglichkeiten und einem Pilotprojekt entschied sich ein Großteil der Buurtzorg-Teams für die Medikationsverwaltung von Enovation Medimo. Daniëlle: „Neben der Benutzerfreundlichkeit der App finde ich es auch sehr angenehm, dass ich einen festen Ansprechpartner habe. „Die Wege sind kurz, und das sorgt für einen reibungslosen Kontakt.“
Pflege in der Praxis
Eine der Fachkräfte im Gesundheitswesen, die mit der Medikationsverwaltung arbeitet, ist Maike Cornelissen, Gemeindepflegekraft bei Buurtzorg Doetinchem. Sie besucht täglich Klient*innen zu Hause auf ihrer Route. Was Maike an ihrer Arbeit so besonders findet, ist der persönliche Kontakt zu den Klient*innen. „Da wir die Menschen zu Hause besuchen, kommt man ihnen buchstäblich sehr nahe und baut eine enge Beziehung zu ihnen auf. Ich finde es sehr schön, wenn man bei jemandem ein gutes und glückliches Gefühl hinterlässt. „Das gibt einem wirklich ein Gefühl der Zufriedenheit.“
Hilfsmittel
Um ihre Arbeit gut machen zu können, nutzt Maike je nach Pflegebedarf verschiedene Hilfsmittel. „Denken Sie zum Beispiel an ein Blutdruckmessgerät, ein Pulsoximeter, ein Blutzuckermessgerät, Hilfsmittel für Kompressionsstrümpfe und Mobilitätshilfen wie einen Rollator.“
„Außerdem nutzen wir ein Smartphone oder Tablet für die Berichterstellung und die Erfassung der Medikamentengabe. Für die Einnahme von Medikamenten nutzen wir die App von Enovation Medimo. Hier sehen wir für alle Klient*innen, welche Medikamente sie einnehmen und wie oft pro Tag welche Dosis. Bei der Einnahme können wir dann für jedes Medikament abhaken, ob es eingenommen wurde. Das hilft uns dabei, Medikamente sicher zu verabreichen und ordnungsgemäß zu dokumentieren. „Man nimmt sich so wirklich kurz Zeit für die Klient*innen, um alles in Ruhe durchzugehen und zu unterschreiben.“
Abzeichnungslisten
Früher arbeiteten die Teams von Buurtzorg Nederland mit Papierlisten. Das brachte laut Maike einige Herausforderungen mit sich. „Wir mussten manuell festhalten, ob Medikamente verabreicht worden waren, was sehr zeitaufwendig und fehleranfällig war. „Auch nach der Pflege waren wir noch lange mit Verwaltungsaufgaben beschäftigt.“
Mit der Umstellung auf die Medikationsverwaltung hat sich das grundlegend geändert. „Die Medikationsverwaltungs-App ist viel übersichtlicher und vermittelt mehr Vertrauen in die Richtigkeit der Informationen, da eine direkte Verbindung zur Apotheke besteht. „Außerdem sparen wir dadurch viel Zeit bei der Verwaltung, und man kann schneller erkennen, ob man allen Patient*innen auf der Runde bei der Einnahme der Medikamente geholfen hat.“
Gemeindekrankenschwester Maike Cornelissen von Buurtzorg Nederland unterstützt einen Patienten bei der Einnahme seiner Medikamente.
Ruhe und Sicherheit
Laut Maike und ihren Kolleg*innen sind die Vorteile sofort spürbar. „Wir arbeiten viel selbstständig und sind oft alleine unterwegs. Dann ist es wichtig, dass man sich auf die vorliegenden Informationen verlassen kann. Mit der App weiß man genau, dass man sicher und effektiv arbeitet. Außerdem lernen auch neue Kolleg*innen schnell, mit der Lösung umzugehen. „Man gewöhnt sich schnell daran, weil es so benutzerfreundlich ist.“
Mehr Zeit für das, was wirklich zählt
Dank der Medikationsverwaltung von Enovation Medimo haben die Teams von Buurtzorg Nederland mehr Zeit für die Klient*innen. Weniger Verwaltungsaufwand bedeutet mehr persönliche Betreuung während der eigentlichen Pflege, und genau darum geht es letztendlich in der ambulanten Pflege.
Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten der Medikationsverwaltung erfahren? Kontaktieren Sie uns gerne unverbindlich, um weitere Informationen zu erhalten oder einen Termin für ein Kennenlerngespräch zu vereinbaren.
„Wir waren auf der Suche nach einem flexiblen und benutzerfreundlichen Medikationssystem, das zum Kurs von Amsta passt.“
Im Jahr 2024 wechselte die Pflegeorganisation Amsta zu Enovation Medimo als neues Medikationssystem. Ziel war es, die Medikationssicherheit zu erhöhen und Prozesse effizienter zu gestalten. Mitarbeitende berichten von ihren positiven Erfahrungen mit der Benutzerfreundlichkeit, Flexibilität und innovativen Funktionen wie der fotografischen Medikamentenerkennung. Dank eines gut organisierten Projektteams und engagierter Key-User verlief die Implementierung reibungslos. Auch digitale Coaches spielen eine wichtige Rolle bei der Förderung digitaler Kompetenzen innerhalb der Organisation.
„Wir arbeiten zusammen, damit das Gesundheitswesen wieder mehr Zeit und finanziellen Spielraum bekommt.“
Sigra, ein regionales Kooperationsnetzwerk im Gesundheits- und Sozialwesen, erweitert seine Partnerschaft mit Enovation, um die digitale Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsorganisationen in Noord-Holland zu stärken. Als regionaler Partner unterstützt Sigra drei digitale Lösungen von Enovation für das Gesundheitswesen: Enovation Mail (Sichere E-Mail und EDI), Enovation POINT (Überweisung und Pflegekoordination im Kapazitätsmanagement) und Enovation Medimo (Medikationsverwaltung). Sigra spielt eine zentrale Rolle bei der Auswahl, Implementierung und Optimierung dieser Anwendungen mit dem Ziel, Pflegekräften Zeit und finanzielle Spielräume zurückzugeben. Durch datengestützte Ansätze und regionale Vereinbarungen fördert Sigra Effizienz und sektorübergreifende Zusammenarbeit.