Datenverfügbarkeit im Gesundheitswesen unerlässlich.

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news | 09 Februar 2024

„Die weitere Integration digitaler Werkzeuge verbessert die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen.“

Enovation blickt ins Jahr 2024

Wir stehen am Anfang eines neuen Jahres. Ein guter Zeitpunkt, um einen Blick in die Zukunft zu werfen. Was können wir im Jahr 2024 in Bezug auf digitale Versorgung und Zusammenarbeit erwarten? Und welche Veränderungen sehen wir auf internationaler Ebene?

In den letzten Jahren hat sich die Art und Weise der Gesundheitsversorgung in den Niederlanden stark verändert. Fachkräfte des Gesundheitswesens haben begonnen, verstärkt digitale Werkzeuge für die Gesundheitsversorgung zu nutzen und erkennen den Mehrwert in einer Zeit, in der der Sektor durch eine alternde Bevölkerung, Personalmangel und hohe Kosten unter Druck steht. Der E-Health-Monitor des RIVM hat bereits gezeigt, dass die Digitalisierung die Gesundheitsversorgung bezahlbar, zugänglich und qualitativ hochwertig hält. Aber wir sind noch nicht am Ziel.

Marcel van der Velden, CCO bei Enovation

Marcel van der Velden, CCO bei Enovation

Bessere Zusammenarbeit
Marcel van der Velden (CCO von Enovation): „Im Moment stellen wir noch fest, dass die Menschen nicht immer an der richtigen Stelle in der Gesundheitsversorgung ankommen. Das liegt zum Teil daran, dass die Arbeitsabläufe noch nicht gut aufeinander abgestimmt sind. Hier können digitale Werkzeuge wirklich helfen. Denken Sie zum Beispiel an die Verlegung von Patient(inn)en ins Krankenhaus. Durch die Koordination der Gesundheitsversorgung und die weitgehend digitale Abstimmung mit dem VVT können die Fachkräfte sehr effizient zusammenarbeiten. Anstatt in Pflegeheimen anzurufen und zu fragen, ob noch ein Platz frei ist, können sie die Informationen online abrufen. Außerdem arbeiten mehrere Fachkräfte an der gleichen Krankenakte, so dass die Informationen immer auf dem neuesten Stand sind. Das erspart viele Telefonate und gibt einen schnellen Überblick über freie Kapazitäten.“
„Auch digitale Lösungen wie Chat oder Videoanrufe können Patient(inn)en in bestimmten Situationen gut unterstützen. Wir haben gesehen, dass dies zu einer größeren Autonomie der Menschen beiträgt. Die Herausforderung für die kommenden Jahre wird darin bestehen, solche digitalen Werkzeuge noch stärker in den Pflegeprozess zu integrieren und ein Gleichgewicht zwischen physischer und digitaler Pflege zu finden. Auf diese Weise kann die digitale Gesundheitsversorgung optimal genutzt werden.“

Gemeinsame Herausforderungen
Der Übergang zu mehr Digitalisierung im Gesundheitswesen findet nicht nur in den Niederlanden statt. Auch grenzüberschreitend steht der Sektor unter Druck und sucht nach innovativen Lösungen. Van der Velden: „Obwohl das Gesundheitswesen in Ländern wie Deutschland, Großbritannien und Schweden etwas anders organisiert ist als hier in den Niederlanden, stehen die Fachkräfte überall vor den gleichen Herausforderungen.“
Auch in diesen Ländern üben eine alternde Bevölkerung, Personalmangel und hohe Kosten Druck auf den Sektor aus. Auch wenn sich der Übergang in unterschiedlichen Phasen befindet, wird die Digitalisierung auch international als Teil der Lösung für eine andere Organisation der Gesundheitsversorgung gesehen.

Die Herausforderung für die kommenden Jahre wird darin bestehen, digitalen Werkzeuge noch stärker in den Pflegeprozess zu integrieren und ein Gleichgewicht zwischen physischer und digitaler Pflege zu finden.

Nutzerrekord in Großbritannien
So hat beispielsweise der NHS in Großbritannien einen ehrgeizigen langfristigen Plan für die Digitalisierung des Gesundheitswesens. Mit der NHS-App wurde bereits ein wichtiger Meilenstein erreicht. Im Dezember wurde bekannt, dass eine Rekordzahl von über 81 % der Hausarztpraxen in Großbritannien ihren Patient(inn)en bereits die NHS-App zur Verfügung stellen, obwohl es diese erst seit vier Jahren gibt. Mit mehr als 30 Millionen Nutzer(inne)n scheint das digitale Gesundheitstool bereits unverzichtbar zu sein.

‘Gemeinsam Digital’
Auch in Deutschland steht die Digitalisierung des Gesundheitswesens inzwischen ganz oben auf der Agenda. Im vergangenen Jahr wurde „Gemeinsam Digital“ vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine „Digitalisierungsstrategie für Gesundheit und Pflege“ des Bundesministeriums für Gesundheit. Ziel von „Gemeinsam Digital“ ist unter anderem die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA). Damit wird u.a. die Entlastung des Gesundheitspersonals angestrebt.

Internationale Maßnahmen
Die Enovation-Plattform unterstützt (Gesundheits-)Organisationen bei der Entwicklung eines nachhaltigen Gesundheitssystems. Sowohl in den Niederlanden als auch weltweit.
Van der Velden: „Wir unternehmen Schritte, um mehr Gesundheitsfachkräfte dabei zu unterstützen, mit Partnern in der Versorgungskette und Klient(inn)en zusammenzuarbeiten, auch auf internationaler Ebene. Zum Beispiel mit Lösungen wie Verfügbarkeitsübersicht und Überweisung (POINT), Hausnotruf und Fernbetreuung (UMO/UMO cx) und das Patientenportal (Funatic). Diese Lösungen haben sich bereits vielfach bewährt und passen perfekt zu den Herausforderungen des Gesundheitswesens in unseren Nachbarländern.“

 

Wie können wir behilflich sein?

Sie fragen sich, wie die Enovation-Plattform Ihre Organisation bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens unterstützen kann? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir würden Ihnen gerne weiterhelfen!

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