Mehrere Krankenhäuser und Kliniken verwenden das Modul Orthopädische Aufnahme. Ziel dieses Moduls ist es, die Patient(inn)en bestmöglich auf den Krankenhausaufenthalt vorzubereiten. Dazu gehört der Einsatz eines intelligenten Fragebogens, der je nach betroffenem Gelenk die richtigen Fragen stellt. Darüber hinaus wird in dem Fragebogen der Pflegebedarf der Patient(inn)en ermittelt.
Der Auslöser
Gesundheitsdienstleister nehmen sich oft viel Zeit, um zu Beginn eines Gesprächs Standardfragen zu stellen. Diese Fragen umfassen die Beschwerden, ihre Entstehung, die Symptome und die wahrgenommenen Hindernisse im täglichen Leben, bei der Arbeit und beim Sport oder Hobby. Natürlich sind diese Fragen von großer Bedeutung, aber sie sind relativ zeitaufwendig in der Durchführung und es sind Fragen, über die der Patient oder die Patientin zu Hause nachdenken sollte. Das Orthopädische Aufnahme-Modul enthält diese Standardfragen. Es konzentriert sich jedoch zusätzlich auf die Fragen zum Pflegebedarf der Patient(inn)en: Was erwartet er oder sie von dem Gespräch mit dem Gesundheitsdienstleister?
Feedback über die elektronische Patientenakte
Die Ergebnisse des Fragebogens werden automatisch zu einer Zusammenfassung verarbeitet, die in der elektronischen Patientenakte sichtbar wird. Diese Arbeitsweise ermöglicht es, bereits in der Beratung zu überlegen, was für den Patienten oder die Patientin wirklich wichtig ist und welche Behandlung am besten zu ihm oder ihr passt.
Schließlich weiß der Patient oder die Patientin besser, was für die Pflegeperson wichtig ist, und die Pflegeperson weiß besser, was für den Patienten oder die Patientin wichtig ist.
Vorteile für die Patient(inn)en und für den Gesundheitsdienstleister
Sowohl für Patient(inn)en als auch für Gesundheitsdienstleister trägt das Orthopädische Aufnahme-Modul zu einer stärker personalisierten Versorgung bei. Schließlich weiß der Patient oder die Patientin besser, was für die Pflegeperson wichtig ist, und die Pflegeperson weiß besser, was für den Patienten oder die Patientin wichtig ist. Darüber hinaus bietet das Modul die Möglichkeit, den Patientenzustrom besser abzubilden: die richtige Pflege am richtigen Ort und möglicherweise sogar die richtige Pflegekraft für den richtigen Patienten. Letztendlich wird durch den Einsatz des Moduls auch eine große, strukturierte Datenbank aufgebaut. Diese Datenbank liefert den Gesundheitseinrichtungen wichtige Erkenntnisse, die zur Optimierung des Patientenzustroms und -flusses genutzt werden können.
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Das Jeroen Bosch Krankenhaus integriert die Patient Journey
Die Abteilung für Anästhesiologie des Jeroen Bosch Krankenhauses (JBZ) hat die Patient Journey implementiert, um das präoperative Screening (POS) effizienter zu gestalten. Über die Patient Journey-App füllen Patientinnen und Patienten einen Triage-Fragebogen aus und werden anschließend während des gesamten Prozesses bis zur Operation begleitet.
Fernbetreueung in der Region: Eine Zusammenarbeit zwischen Rivas und Huisarts en Zorg (HenZ)
Bei Rivas und HenZ wird Ferbetreuung über die App von Patient Journey eingesetzt, um Patient*innen und Patient*innen aus der Ferne zu begleiten. Pflegekräfte erhalten in Echtzeit Einblick in Gesundheitswerte wie Schmerzskalen und Blutdruck und können bei Abweichungen schnell reagieren. Die Patient*innen und Patient*innen erhalten personalisierte Informationen und werden aktiv in ihre Behandlung einbezogen, was zu einer besseren Versorgung und mehr Eigenverantwortung beiträgt.
PROMs als Treiber für wertorientierte Versorgung im Meander Medisch Centrum
Seit 2015 nutzt das Meander Medisch Centrum PROMs (auch bekannt als OnlinePROMS), um Behandlungsergebnisse zu erfassen, Prozesse zu verbessern und die patientenzentrierte Versorgung zu stärken.